
Mit dem neuen, 281 PS starken E-208 GTi wolle Peugeot die große GTi-Tradition der Marke wiederbeleben. „autoBILD“ (Ausgabe 41/2026) hat sich das Modell angeschaut und urteilt: „Der E-208 GTi ist gut gemacht - und zwar optisch wie technisch. Er sieht wirklich gut aus, ist charmant eingerichtet. Die 281 PS sind auf Wunsch heftig bei der Sache.“ Allerdings habe er mit 44.900 Euro einen stolzen Preis.
Den 208 gebe es seit 2019 - was man ihm nicht ansehe, die Elektroversion E-208 seit 2020. Im nächsten Jahr starte die Neuauflage des 208. Der aktuelle E-208 stehe auf der CMP-Plattform, genau wie viele andere aus dem großen Stellantis-Universum. Als GTi sei er übrigens sehr, sehr eng verwandt mit dem Opel Corsa GSE.
„Blendend ausgesehen hat der aktuelle 208 schon immer, das rundum gelungene Design dürfte einer der Hauptgründe für seine große Popularität sein. Im GTi-Trimm verstärkt sich das noch. Mit veränderten Stoßfängern, verbreiterten Radkästen, einem Dachspoiler in Schwarz mit roter Innenseite und einem kleinen Diffusor hinterlässt der E-208 einen schmucken und dabei ausreichend ernsthaften Eindruck“, heißt es in dem Bericht.
An Bord warte dann das typische Peugeot-Cockpit - mit dem kleinen Lenkrad und den darüberliegenden Instrumenten. Das sei von Design und Materialauswahl her grundsätzlich ansehnlich gemacht. Für den GTi habe Peugeot das Interieur noch einmal herausgeputzt. Auffällig sei zum Beispiel der leuchtend rote Boden samt Fußmatten. Dazu kämen Alu-Pedale, allerlei rote Ziernähte, das Lenkrad mit perforiertem Leder und Alcantara und die Sportsitze, deren rote Polsterung auf der rechten Seite an den 205 GTi erinnern soll. Alles sehe schick und charmant aus.
Im GTi liefere der E-Motor (permanenterregter Synchronmotor) 281 PS und ein maximales Drehmoment von 345 Nm. „Den Sprint von null auf 100 km/h soll der GTi damit in 5,5 Sekunden schaffen, bei 180 km/h wird abgeriegelt. Die Batterie ist 51 kWh groß (netto), geladen werden kann mit 11 kW Wechsel- und maximal 100 kW Gleichstrom“, erläutert „autoBILD“. Einen One-Pedal-Modus gebe es nicht.
Für den GTi sei die Karosserie um drei Zentimeter tiefergelegt und die Spur verbreitert worden, vorn um 56 mm, hinten um 28 mm. Ein mechanisches Sperrdifferenzial kröne das Ganze. Dazu kämen eigene Federn und Dämpfer sowie ein kräftigerer Stabi an der Hinterachse. Serie seien Michelin Pilot Sport 4 S in der Dimension 215/40 R 18, Peugeot ziehe wahlweise auch Energiesparreifen auf.
„Alles fühlt sich richtig gut an, der E-208 liegt stramm und griffig auf der Straße, beschleunigt zügig bis stürmisch und baut erstaunlich gute Traktion auf. Er lenkt mit der schnell ansprechenden Lenkung sauber ein und flitzt fröhlich um die Kurven. Macht Spaß!“, so das Magazin.
(konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Oktober 2026)
Für dieses Fahrzeuge liegen vom Hersteller noch keine verbindlichen Verbrauchs- und Emissionswerte vor.

Vier Sterne erhielt der neue Peugeot e-208 nach einem Test von „autoBILD“ (Ausgabe 48/2023). „Der e-208 ist sportlich, ohne Aufhebens drum zu machen. Die sinkenden Preise werden den Verkauf nicht schaden. Und keine Angst: Es gibt ihn weiterhin in zivileren Farben“, urteilt das Magazin. Der e-208 bleibe ein sympatisches Kerlchen.
Mit über 9.400 Autos seien im Jahr 2022 zwei Drittel aller neu zugelassenen 208-Modelle vollelektrisch gewesen, auch er sei also sehr beliebt gewesen. Der Neue werde sogar günstiger, der Einstiegspreis sinke von 39.100 auf 34.475 Euro. Ein Teil dieser Preisdifferenz mache zwar aus, dass schlüsselloser Start und Sitzheizung nun extra geordert werden müssen. Aber damit blieben noch rund 4.000 Euro Preisvorteil übrig.
„Künftig gibt es den e-208 alternativ auch mit dem geupdateten Antriebsstrang, den auch der neue e-308 und der Opel Corsa Electric unter der Haube tragen. Macht dann 156 statt 136 PS, 270 statt 260 Newtonmeter und, dank einer neu entwickelten Batterie mit geringfügig höherer Energiedichte, 51 statt 50 Kilowattstunden brutto“, erläutert „autoBILD“.
Auf Probefahrt wirke der e-208 quietschfidel. Von der Ampel weg tauge er zum GTI-Gegener, sei auf Tempo 100 mit 8,3 Sekunden immer noch flott - und das ganz ohne künstliche akustische Unterstützung im Innenraum. Moderate 1530 Kilogramm Leergewicht und der niedrige Schwerpunkt würden in den Kurven helfen, die leichtgängige und gefühllose Lenkung zu verzeihen. Im Gegensatz zum größeren e-308 höre man den E-Motor leise sirren, was aber kaum auffalle. Der neue Motor soll dabei noch eine Kilowattstunde sparsamer sein als der ältere, schwächere: 14,0 kW/h pro 100 km gebe Peugeot an, der Bordcomputer attestierte den Testern eher um die 16. Mache also realistische 300 Kilometer Reichweite. Bei den Leistungen bleibe alles gleich: Wer dreiphasig mit 11 statt 7,4 kW DC-Laden möchte, zahle 1.150 Euro Aufschlag.
„Daneben hat Peugeot natürlich auch typische Modellpflege-Aktivitäten betrieben. Vorn wanderten die Krallen vom Hauptscheinwerfer ins Tagfahrlicht, der breitere Grill beherbergt das neue Logo, die Grafik der Rückleuchten wurde neu gestaltet. Innen gibt es Carplay und Android Auto kabellos sowie einen neuen Wählhebel. Eine Wärmepumpe ist beim 156-PS-Antrieb nicht Serie, muss mit 450 Euro extra bezahlt werden. Los geht es dafür nun auch hier bereits ab 36.325 Euro. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Dezember 2023)

Peugeot verpasst dem 208 ein Facelift - mit frischer Optik, mehr Leistung und Reichweite für den vollelektrischen e-208. Das berichtet „autoBILD“ (Ausgabe 28/2023). Ab November 2023 soll die neueste Generation, die es in den Versionen Active, Allure und GT geben wird, verfügbar sein.
„Erst mal der Blick von außen: Drei Tagfahr-Scheinwerfer ziehen sich nun beim 208 beinahe bis zum unteren Rand der Schürze. Dazu hat der Grill eine andere Struktur erhalten, die einen sportlicheren und schnittigeren Eindruck vermitteln soll“, heißt es in dem Bericht.
Auch die Lichtsignatur am Heck sei angepasst worden. Peugeot hatte sich bei Vorstellung des neuen Kleinwagens für die knallige Lackierung Agueda Gelb entschieden. Die sei nicht nur auffällig, sondern auch brandneu im Portfolio. Genau wie das dezentere Selenium Grau. Wer lieber bei Altbekanntem bleiben möchte, könne zwischen fünf weiteren Farben wählen, passend dazu gebe es 16- oder 17-Zoll-Leichtmetallräder. In den Versionen Allure und GT präsentiere sich über dem Peugeot-typisch sehr kleinen, oben und unten abgeflachten Lenkrad das 10-Zoll-Digitalcockpit. Die Aktiv-Version bleibe analog - zumindest in der Basis, so „autoBILD“. Das 10-Zoll-Display auf der Mittelkonsole komme dafür serienmäßig, die Toggle-Switch-Schalter unter dem Touchscreen würden erhalten bleiben.
„Motorisch wird wohl für die meisten etwas dabei sein, denn Peugeot bringt den 208 in voller Bandbreite: als Verbrenner, Vollhybrid und als Elektroauto. Der aktuelle e-208 schafft bis zu 362 WLTP-Kilometer, der neue soll dann rund 400 Kilometer weit kommen. Ebenfalls steigen wird die Leistung - auf 156 PS“, berichtet „autoBILD“. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, August 2023)
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